Die Balkonkraftwerke des deutschen Anbieters SOLAKON gehören zu den bekanntesten Komplettsets am Markt. Bereits vor einigen Jahren haben wir erstmals ein Solakon-Set getestet und die onBasic-Serie anschließend über einen längeren Zeitraum begleitet. Seitdem wurden Module und Wechselrichter mehrfach aktualisiert.
In diesem Testbericht zeigen wir, was das aktuelle Solakon onBasic Balkonkraftwerk mit 1.000 Watt Modulleistung bietet. Die im aktuell angebotene Variante kombiniert zwei JA-Solar-Module des Typs JAM60D41-500/LB mit dem Marstek MST-MI0800W. Unsere Langzeitmessungen stammen dagegen von der früheren Konfiguration mit Jolywood-Modulen und Growatt-Wechselrichter. Diese Werte kennzeichnen wir im Artikel ausdrücklich und übertragen sie nicht ungeprüft auf die aktuelle Generation. Außerdem vergleichen wir das onBasic mit dem günstigeren onLite, stellen den Solakon ONE Speicher vor und gehen auf die SOLAKON App ein.
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Die aktuellen Test- und Bewertungskriterien finden Sie im Balkonkraftwerk Test Artikel
Hinweis: Das Video dokumentiert die frühere onBasic-Konfiguration mit Growatt-Wechselrichter. Lieferumfang und Einrichtung der aktuellen Marstek-Version können abweichen.
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Letzte Aktualisierung:
Test Fazit zum Solakon onBasic Balkonkraftwerk
Das Solakon onBasic 1000W erreicht in unserem aktuellen Balkonkraftwerk-Vergleich 92 von 100 Punkten. Damit belegt es Platz zwei und erhält die Auszeichnung bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Kleines Kraftwerk bleibt mit 94 Punkten Gesamtsieger; Solakon bietet dafür den günstigeren Einstieg und mehr Auswahl bei Halterungen und Speicher-Bundles – daher klare Kaufempfehlung.
Die aktuelle Variante besteht aus zwei bifazialen JA Solar JAM60D41-500/LB mit jeweils 500 Wp, N-Type-TOPCon-Zellen und 22,6 Prozent Modulwirkungsgrad. Ohne Speicher gehört der Marstek MST-MI0800W mit maximal 800 VA Scheinleistung, zwei MPP-Trackern und WLAN zum Lieferumfang. Positiv sind außerdem die übersichtliche Solakon-App und das modular erweiterbare Solakon-ONE-System.
Unsere Langzeitmessung stammt von einer früheren onBasic-Generation mit Jolywood-Modulen und Growatt NEO 800M-X. Bei nicht optimaler Ost-West-Ausrichtung erzeugte diese Konfiguration innerhalb eines Jahres 843 kWh. Kurzzeitig zeigte der Wechselrichter bis zu 515 Watt pro Modul an; beim Abdecken einer Modulhälfte blieben 153 von zuvor 298 Watt übrig. Diese Werte zeigen, dass das damalige System gut funktionierte, sind aber keine Messwerte der heute verkauften JA-Solar-/Marstek-Kombination.
Auch die externen Erfahrungen fallen insgesamt positiv, aber nicht kritiklos aus. Im home&smart-Feldtest 2026 erreichte ein unter der Marke Solakon geführter Aufbau laut Endranking 8,89 von 10 Punkten und Platz zwei. Aufbau und Schattenverhalten wurden gut bewertet, bei Diffuslicht fiel das Set im direkten Feldvergleich zurück. Die Redaktion identifiziert die geprüften Komponenten jedoch nicht vollständig und erklärt ausdrücklich, dass ihre aktuelle Verkaufstabelle nicht die exakt getesteten Modelle zeigt. Gemessen wurde mit nur einem Modul, Speicher und im Inselbetrieb; das Ergebnis ist daher kein Test der heutigen JA-Solar-/Marstek-Kombination. Heise führte eine frühere onBasic-Speicherkonfiguration als Preis-Leistungs-Sieger und lobte Einrichtung, App und Home Assistant; bemängelt wurden eine träge Smart-Meter-Kommunikation und die Effizienz bei geringer Last. Da dort andere Komponenten geprüft wurden, fließen diese Ergebnisse nur ergänzend in unser Urteil ein.
Ein Gerät desselben Modellnamens wurde von Smartzone am 25. Juni 2025 separat vermessen. Es hielt drei Stunden Volllast ohne Drosselung durch und erreichte maximal 801 Watt. Gleichzeitig lagen die Erträge wegen des konservativen MPPT-Verhaltens je nach Situation drei bis acht Prozent hinter mehreren Vergleichsgeräten. Da aktuelle Unterlagen abweichende Eingangsstromgrenzen nennen, kann eine spätere Revision nicht ausgeschlossen werden. Genau deshalb erhält der Bereich Wechselrichter und Energiemanagement 14 von 15 statt der vollen Punktzahl.
Gut finden wir die ausführlichen, bebilderten Anleitungen und die klare Konfiguration nach Montageort. Die einfache Garten- und Flachdachhalterung ist ordentlich, aber weniger verwindungssteif als die verbundene Halterung unseres Testsiegers. Ein von Solakon verlinkter mechanischer Prüfbericht von TÜV Rheinland dokumentiert Belastungsprüfungen am Muster GFH-100, das laut Bericht von Xiamen Kseng bereitgestellt wurde. Solakon wird darin nicht genannt; die Identität mit der aktuell gelieferten Halterung ist daher nicht belegt. Der Bericht ist zudem kein allgemeines TÜV-Prüfzeichen.
Wichtig für Deutschland: Der vereinfachte Anschlussprozess nach § 8 Abs. 5a EEG gilt bis insgesamt 2.000 Watt installierter Modulleistung und 800 VA maximaler Wechselrichter-Scheinleistung. Die im Dezember 2025 veröffentlichte DIN VDE V 0126-95 lässt am Haushaltsstecker jedoch höchstens 960 Wp zu; bis 2.000 Wp sieht sie eine spezielle Energiesteckvorrichtung vor. Das onBasic ohne Speicher bleibt mit 1.000 Wp zwar im vereinfachten EEG-Rahmen, ist in der angebotenen Schuko-Ausführung aber nicht produktnormkonform nach DIN VDE V 0126-95. Die Norm ist kein Gesetz. Steckersolargeräte mit Speicher deckt sie derzeit nicht ab; für sie sind zusätzliche Anforderungen zu prüfen.
Unabhängig von der Anschlussart muss die Anlage innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert werden. Innerhalb der genannten Leistungsgrenzen und bei unentgeltlicher Abnahme ist keine zusätzliche Anmeldung beim Netzbetreiber erforderlich; wer eine Einspeisevergütung beansprucht, muss sich zusätzlich an den Netzbetreiber wenden.
| Kriterium | Punkte |
|---|---|
| Solarmodule und Energieerzeugung | 23/25 |
| Wechselrichter und Energiemanagement | 14/15 |
| Halterung und Stabilität | 17/20 |
| Aufbau und Inbetriebnahme | 9/10 |
| Varianten und Speicherlösungen | 10/10 |
| Kundenservice | 9/10 |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | 10/10 |
| Gesamt | 92/100 SEHR GUT |
- JA-Solar-TOPCon-Module mit 22,6 %
- Bifaziale Glas-Glas-Bauweise
- Eigene, übersichtliche Solakon-App
- Viele Halterungs- und Speicheroptionen
- CHIP-Servicenote 1,3 für Kontaktangebot
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Aktuelle Generation noch nicht im Langzeittest
- Marstek-MPPT arbeitet konservativ
- Halterung weniger steif als beim Testsieger
- 1.000 Wp über der 960-Wp-Schuko-Produktnorm
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onBasic (1000W)
- 2 × JA Solar JAM60D41 mit 500 Wp
- Marstek MST-MI0800W
- Eigene Solakon App
Über das Unternehmen SOLAKON
Die SOLAKON GmbH ist ein junges Unternehmen aus Schwäbisch Hall, das sich auf den Vertrieb von Balkonkraftwerk-Komplettsets für unterschiedliche Anwendungsgebiete spezialisiert hat. Gegründet wurde die Firma im Oktober 2022, damals noch bekannt unter dem Namen WATTFABRIK GmbH.
Die Besonderheiten an den Mini-Solaranlagen von Solakon sind die bifazialen Solarmodule, die mittlerweile bei allen Komplettsets zum Einsatz kommen. Außerdem punktet Solakon mit Kundenservice per Telefon und E-Mail. Die eigene Solakon-App ergänzt das Gesamtpaket.
Versand & Lieferumfang
Unser damaliges Testset wurde in drei Paketen geliefert: zwei Pakete für die Module und eines für das Zubehör. Die Lieferdauer betrug fünf Werktage, die Spedition avisierte den Termin vorab. Das ist eine Erfahrung mit unserer Bestellung und keine Garantie für die aktuelle Lieferzeit.
Lobenswert ist, dass die Solarmodule ausreichend gut geschützt verpackt sind, sodass es zu keinen Transportschäden kommt. Falls man doch Schäden entdeckt, sollte man sich für eine Reklamation direkt mit dem Kundenservice von Solakon in Verbindung setzen.
Die PV-Steckverbinder und Anschlusskabel machten in unserem Test einen hochwertigen Eindruck. Die Kontakte dürfen nur sauber und trocken zusammengesteckt werden, müssen vollständig einrasten und zugentlastet sowie außerhalb von stehendem Wasser verlegt werden. Steckverbinder unterschiedlicher Hersteller oder Bauarten dürfen nicht miteinander gekoppelt werden; eine mechanische Passform oder die Angabe „MC4-kompatibel“ genügt nicht. Maßgeblich sind die Kennzeichnungen der tatsächlich gelieferten JA-Solar-Module und Verlängerungskabel.


Standardmäßig ist alles für die gewählte Konfiguration enthalten. Solakon bietet Halterungen für Balkon, Garten und Flachdach, Wand beziehungsweise Fassade, Gartenhaus und Ziegeldach. Beim AC-Anschlusskabel stehen aktuell je nach Variante drei, fünf oder zehn Meter zur Auswahl. Eine spezielle Energiesteckvorrichtung lässt sich im onBasic-Konfigurator derzeit nicht direkt auswählen; das ist wegen der 1.000 Wp Modulleistung und der neuen 960-Wp-Grenze für ein normkonformes Gesamtsystem am Haushaltsstecker ein relevanter Kritikpunkt.
Das ist im Lieferumfang enthalten:
- 2 x JA Solar JAM60D41-500/LB mit je 500 Watt Peak
- ohne Speicher: 1 x Marstek MST-MI0800W, 1 x PECO-B-auf-Schuko-Anschlusskabel mit 5 oder 10 Metern und 2 x 2 Meter lange Solarkabel
- mit Speicher: 1 x Solakon ONE mit integriertem Wechselrichter anstelle des Marstek, 1 x Anschlusskabel mit 3 oder 10 Metern und 4 x 3 Meter lange Solarkabel
- 2 x Wechselrichterbefestigung bei der Variante ohne Speicher
- 1 x ausführliche Anleitung
- 2 x Halterung nach Wahl (optional)
Werkzeug ist nicht enthalten. Benötigt werden je nach Halterung unter anderem passende Schraubenschlüssel und ein Drehmomentschlüssel entsprechend der aktuellen Montageanleitung. Zum Lösen freigegebener PV-Steckverbinder eignet sich das dafür vorgesehene Entriegelungswerkzeug. An den DC-Steckern sollte nicht mit Schraubendrehern improvisiert werden.
Wie gut sind die bifazialen Solarmodule?
Das aktuelle Solakon onBasic besteht aus zwei JA Solar JAM60D41-500/LB. Die monokristallinen N-Type-TOPCon-Halbzellenmodule sind bifazial und in Glas-Glas-Bauweise ausgeführt. Bifazial bedeutet, dass neben der Vorderseite auch die Rückseite reflektiertes Licht in Strom umwandeln kann. Der Hersteller nennt einen Bifazialitätsfaktor von 80 Prozent mit einer Toleranz von plus oder minus zehn Prozent. Dieser Wert beschreibt die Leistungsfähigkeit der Rückseite bei identischer Einstrahlung; er bedeutet nicht, dass das Modul im realen Aufbau automatisch 80 Prozent mehr Ertrag liefert.
Ein Modul misst 195,3 × 113,4 × 3,0 Zentimeter, wiegt 27,3 Kilogramm und erreicht 22,6 Prozent Wirkungsgrad. Beide Module benötigen zusammen rund 4,43 Quadratmeter Fläche und wiegen 54,6 Kilogramm. Die Leistungsdichte liegt bei ungefähr 225,8 Watt pro Quadratmeter und damit rund vier Prozent unter dem kompakteren Back-Contact-Modul unseres Vergleichssiegers.


Die elektrischen Daten der aktuellen JA-Solar-Module sind für ein preiswertes Set stark: Das verlinkte Herstellerdatenblatt nennt für die 500-Wp-Ausführung 38,26 Volt und 13,07 Ampere am Maximum Power Point. Auf der Solakon-Produktseite stehen derzeit abweichend 36,91 Volt und 13,55 Ampere. Für Planung und Reklamation sind deshalb Datenblatt und Typenschild des konkret gelieferten Moduls maßgeblich. Der Temperaturkoeffizient der Leistung beträgt −0,29 Prozent je Grad Celsius. Die Anschlussdose ist nach IP68 geschützt; die Schutzklasse bezieht sich nicht pauschal auf jede Steckverbindung der gesamten Anlage.
Unsere nachfolgenden Messungen entstanden noch mit den früheren Jolywood-Modulen JW-HD120N-R3. Ende Oktober erreichte eines davon bei 70 Grad Neigung und Südausrichtung kurzfristig 469 Watt. Dieser gute Wert dokumentiert die damalige onBasic-Generation, ist aber kein Messnachweis für das heute gelieferte JA-Solar-Modul.
Im damaligen Direktvergleich erzeugte das 500-Wp-Jolywood-Modul in der Messsituation 469 Watt, das kleinere 445-Wp-Modul des onLite 381 Watt. Die Differenz von 23 Prozent war ein Momentanwert unter den gewählten Bedingungen und darf nicht als pauschaler Mehrertrag über ein Jahr gelesen werden. Modulfläche, Zelltechnik, Ausrichtung, Temperatur und MPPT-Arbeitspunkt beeinflussten das Resultat gemeinsam.

Wie viel die aktive Rückseite zusätzlich bringt, lässt sich seriös nicht mit einem festen Prozentsatz beantworten. Entscheidend sind Abstand zum Untergrund, Neigungswinkel, Eigenverschattung und dessen Reflexionsvermögen. Eine helle, freie Fläche ist günstiger als ein dunkles Dach direkt hinter dem Modul. Im nicht vollständig hardware-identifizierten Feldaufbau von home&smart erreichte Solakon jeweils 9,2 von 10 Punkten im Sonnen- und Verschattungstest, bei diffusem Licht aber nur 6,8 Punkte. Der Versuch mit einem Modul, Speicher und Inselbetrieb belegt weder den Ertrag der heutigen JA-Module noch die Leistung des aktuellen Komplettsets.
Die Vorteile dieser Solarmodule zusammengefasst:
- Hohe Leistungsdichte: 500 Wp und 22,6 Prozent Modulwirkungsgrad liefern viel Nennleistung auf der verfügbaren Fläche.
- Bifaziale Bauweise: Bei freier Rückseite und hellem Untergrund kann auch reflektiertes Licht zur Stromerzeugung beitragen.
- Günstiges Temperaturverhalten: Der Leistungskoeffizient von −0,29 Prozent pro Grad Celsius ist bei sommerlicher Hitze vorteilhaft.
- Robuste Bauart: Glas-Glas-Aufbau, eloxierter Aluminiumrahmen und drei Bypassdioden sind auf dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt.
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Zwei Module mit insgesamt 1.000 Wp sind bereits im preiswerten Basisset enthalten.
Spezifikationen zum neuen Solarmodul:
| Modell | JA Solar JAM60D41-500/LB |
|---|---|
| Nennleistung (STC) | 500 Watt Peak |
| Temperaturkoeffizient Pmax | −0,29%/°C |
| Wirkungsgrad (STC) | 22,6% |
| Bifazialität (STC) | 80% (±10% Toleranz) |
| Abmessungen | 195,3 cm × 113,4 cm × 3,0 cm |
| Gewicht | 27,3 kg |
| Anschlussdose | IP68, 3 Bypassdioden |
Zum Datenblatt des aktuellen JA-Solar-Moduls
Produkt & Leistungsgarantie
JA Solar gibt für das aktuelle Modul 12 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre lineare Leistungsgarantie. Garantiert sind 99 Prozent der Nennleistung nach dem ersten Jahr und anschließend höchstens 0,4 Prozentpunkte Abbau pro Jahr. Nach 30 Jahren verbleiben damit mindestens 87,4 Prozent. Maßgeblich sind die vollständigen Garantiebedingungen von JA Solar; eine Leistungsgarantie ist nicht mit einer kostenlosen Vollgarantie für das komplette Balkonkraftwerk gleichzusetzen.
| Jahr | Leistung des Moduls |
|---|---|
| 1 | 99% |
| 5 | 97,4% |
| 10 | 95,4% |
| 15 | 93,4% |
| 20 | 91,4% |
| 25 | 89,4% |
| 30 | 87,4% |
Für das Komplettset gelten daneben die jeweiligen Solakon- und Komponentenbedingungen. Beim Wechselrichter nennt Solakon zehn Jahre Garantie. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein Blick darauf, welcher Vertragspartner im Defektfall zuständig ist und ob Anfahrt, Demontage oder Versand mit abgedeckt sind.
Marstek MST-MI0800W Wechselrichter im Test
Im aktuellen onBasic arbeitet der Marstek MST-MI0800W. Er speist maximal 800 Voltampere ein, besitzt zwei unabhängige MPP-Tracker sowie WLAN und Bluetooth und ist laut Hersteller nach IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt. Solakon nennt einen maximalen Wirkungsgrad von 96,5 Prozent. Das ist ein Spitzenwert aus dem Datenblatt, kein über alle Lastbereiche gemittelter Praxiswert.
Dank der beiden MPP-Tracker arbeitet jedes Modul an einem eigenen Eingang. Teilverschattung eines Moduls zieht das zweite daher nicht unmittelbar auf denselben Arbeitspunkt. Das ist auch für eine Ost-West-Ausrichtung praktisch. Die maximale Wechselrichter-Scheinleistung ist auf 800 VA begrenzt. Damit wird die Leistungsgrenze für den Wechselrichter eingehalten; die separate 960-Wp-Grenze für das gesamte Schuko-Steckersolargerät bleibt davon unberührt.
Besonders hilfreich ist ein unabhängiger Komponententest von Smartzone vom 25. Juni 2025. Das dort geprüfte Gerät desselben Modellnamens lieferte maximal 801 Watt und hielt drei Stunden Volllast bei rund 60 Grad ohne Drosselung. Mit nicht geeichten Messgeräten wurden im Mittel 93,7 Prozent Wirkungsgrad ermittelt. Im direkten A/B-Aufbau lag es hinter Hoymiles; über die weiteren Szenarien ordnete Smartzone den Tagesertrag drei bis acht Prozent hinter Hoymiles, Growatt und Deye ein. Der Test spricht damit für stabile Volllast, zeigt jedoch Optimierungspotenzial bei der Nachführung.
Wichtig für die Einordnung: Beim Smartzone-Testgerät setzte die Strombegrenzung bei 12,5 Ampere ein. In aktuell abrufbaren Solakon-Unterlagen finden sich je nach Dokument auch 14,5 beziehungsweise 16 Ampere. Das kann auf Revisionen oder uneinheitlich gepflegte Dokumente hindeuten. Vor einer späteren Modulerweiterung sollten Käufer deshalb die Grenzwerte des konkret gelieferten Typenschilds prüfen. Mehrere Module dürfen nur in einer vom Hersteller freigegebenen Parallelschaltung angeschlossen werden, niemals eigenmächtig in Reihe.
Unsere eigenen Langzeitwerte weiter unten stammen noch vom Growatt NEO 800M-X. Damals kamen bei hoher Last rund 95 Prozent des eingespeisten Gleichstroms als Wechselstrom an; die Messung war nur ein Richtwert und lässt sich nicht auf den Marstek übertragen. Damit die Generationen nachvollziehbar bleiben, sind die historischen Ertragsdaten im Artikel weiterhin enthalten und eindeutig markiert.
Solakon verlinkt Datenblatt, EU-Konformitätserklärung, Einheitenzertifikat und NA-Schutz-Nachweis. Das 2024 ausgestellte Einheitenzertifikat nennt allerdings Jupiter Technology als Hersteller beziehungsweise Antragsteller und den Typ MST-MI800W, während Shop und aktuelle Anleitung das Gerät als Marstek MST-MI0800W führen. Außerdem basiert das Zertifikat noch auf VDE-AR-N 4105:2018-11. Typenschild, Firmware und Modell des gelieferten Geräts sollten deshalb mit dem Zertifikat abgeglichen werden. Ein Einheitenzertifikat belegt die Netzeigenschaften des Wechselrichters, nicht die Produktnormkonformität des kompletten onBasic nach DIN VDE V 0126-95.
Zum Datenblatt des Marstek MST-MI0800W
Leistung und Ertrag im Test
Die folgende Langzeitreihe gehört zur früheren onBasic-Generation mit Jolywood-Modulen und Growatt-Wechselrichter. Sie ist als reale Standort-Erfahrung wertvoll, aber nicht als Messung der seitdem geänderten JA-Solar-/Marstek-Kombination zu verstehen.
Bei 70 Grad Neigung und Südausrichtung lag die damalige Höchstleistung Ende Oktober bei 469 Watt je Modul. Anschließend montierten wir das Set aus Platzgründen mit 30 Grad Neigung in Nordwest-/Ost-Ausrichtung auf einem Bitumendach. Diese Position lieferte im Winter erwartungsgemäß wenig, verteilte den Ertrag im Sommer aber breiter über den Tag.
An wolkenlosen Novembertagen kamen rund 2 kWh pro Tag zusammen. In den ersten gut neun Monaten vom 29. Oktober bis 5. August erzeugte die Anlage 671,1 kWh; die unten stehende Tabelle zeigt die neun vollständigen Kalendermonate November bis Juli. Über das erste vollständige Testjahr waren es schließlich 843 kWh. Der Standort, die Ost-West-Verteilung und zeitweise Verschattung begrenzen die Übertragbarkeit auf andere Haushalte.
Als Spitzenwerte maßen wir im Mai kurzzeitig 515 Watt an einem Modul und im Juni einen Tagesertrag von 5,6 kWh für das Set. Auch n-tv berichtete bei einer nochmals anderen, älteren onBasic-Konfiguration an einem sonnigen Junitag von mehr als 4,8 kWh. Beide Erfahrungen zeigen, dass Solakon-Sets in der Praxis ordentlich ernten können; sie sind kein kontrollierter Vergleich der aktuellen Komponenten.
| Monat | Erzeugter Strom |
|---|---|
| November 2024 | 28,9 kWh |
| Dezember 2024 | 18,1 kWh |
| Januar 2025 | 23,3 kWh |
| Februar 2025 | 38,4 kWh |
| März 2025 | 77,6 kWh |
| April 2025 | 101,1 kWh |
| Mai 2025 | 103,4 kWh |
| Juni 2025 | 138,0 kWh |
| Juli 2025 | 116,0 kWh |
*Im Juli fiel der Ertrag unterdurchschnittlich aus, da es sehr häufig regnete.
Hochrechnung des Ertrags (onPower 2000W)
Um das Potenzial des größeren Solakon onPower mit 2.000 Wp einzuschätzen, haben wir einen Sonnentag der früheren 1.000-Wp-onBasic-Generation rechnerisch hochskaliert. Das ist eine Simulation und kein Praxistest des onPower. Das zugrunde liegende Ost-West-Set erreichte die 800-Watt-Grenze an diesem Tag nicht.
Für die Modellrechnung wurde jeder Leistungspunkt verdoppelt und die resultierende AC-Leistung auf 800 Watt begrenzt. Daraus ergaben sich 8,47 kWh gegenüber 5,80 kWh, rechnerisch also 2,67 kWh beziehungsweise 46 Prozent mehr. Reale Ergebnisse können wegen Modulkennlinie, MPPT-Regelung, Wetter und Umwandlungsverlusten deutlich abweichen.

Ohne 800-Watt-Kappung ergab die reine Verdopplung theoretisch 12,56 kWh. Diese Zahl beschreibt zunächst PV-Energie vor zusätzlichen Speicher- und Wandlungsverlusten. Ein ausreichend dimensionierter Speicher kann Mittagsüberschüsse aufnehmen, macht die gesamte theoretische Energiemenge aber nicht automatisch nutzbar.

Der plausible Vorteil der höheren Modulleistung liegt vor allem morgens, abends und bei schwächerer Einstrahlung. Ob die zusätzlichen Module wirtschaftlich sind, hängt von Ausrichtung, Eigenverbrauch und Speicherstrategie ab.
Verschattungstest
Bei der früheren Jolywood-Generation deckten wir einen Teil des Moduls vollständig ab und beobachteten die Leistungsänderung. Das ist eine anschauliche Stichprobe, aber kein genormter Verschattungstest und enthält keinen allgemeingültigen Grenzwert für Bestehen oder Durchfallen.
Die Leistung sank von 298 auf 153 Watt, also um rund 49 Prozent. Das Verhalten war für die damalige Verschattungssituation plausibel. Auf das aktuelle JA-Solar-Modul oder andere Schattenverläufe lässt sich der Einzelversuch nicht übertragen.
Solakon Balkonkraftwerk App im Test
Die kostenlose Solakon App gibt es für iOS und Android. Sie bündelt Erzeugung, Speicher, Smart Meter und Einstellungen in einer Anbieteroberfläche. Für die Nutzung wird ein Solakon-Konto angelegt; Mess- und Gerätedaten werden über die Solakon-Cloud verarbeitet. Eine rein lokale, cloudfreie Nutzung sollte man daher nicht voraussetzen.
Beim heutigen onBasic wird der Marstek-Wechselrichter tagsüber per Bluetooth gesucht und anschließend mit dem WLAN verbunden. Die konkrete Menüführung kann sich mit App- und Firmware-Versionen ändern. In unserem älteren Growatt-Test wurde das Gerät innerhalb weniger Sekunden gefunden und die Ersteinrichtung einschließlich Firmware-Update war unkompliziert.
Dieser positive Eindruck findet sich auch in anderen Magazinen, allerdings meist mit früheren Hardwareständen: Heise lobte beim onBasic mit Growatt die einfache Einrichtung, übersichtliche App und Home-Assistant-Anbindung. FAZ Kaufkompass beschrieb die Installation eines älteren Growatt-Sets ebenfalls als einfach. Das stützt die grundsätzliche Nutzerfreundlichkeit des Solakon-Ökosystems, ist aber kein separater Test der aktuellen Marstek-Anbindung.

Auf der Startseite stehen aktuelle Leistung, Tagesertrag und Gesamterzeugung. Hinzu kommen geschätzte Kosten- und CO₂-Werte. Die Geldersparnis ist nur so gut wie der hinterlegte Strompreis und die Messbasis; sie sollte nicht mit einer geeichten Abrechnung verwechselt werden.
Je nach angebundener Hardware sind die Werte nicht sekundengenau. In unserem Growatt-Aufbau lag die Anzeige ungefähr fünf Minuten zurück. Smartzone stellte beim 2025 geprüften Gerät in der damaligen Marstek-App zudem fest, dass die momentane PV-Leistung um rund 10 bis 20 Prozent zu hoch angezeigt wurde, während die Tageshistorie plausibler ausfiel. Das war keine Messung der heutigen Solakon-App. Für Ertragsvergleiche sind vollständige Tageswerte dennoch aussagekräftiger als einzelne Live-Anzeigen.
Der Statistikbereich bietet Tageskurven sowie Monats- und Jahresansichten. Welche Detailwerte je Eingang verfügbar sind, hängt vom eingebundenen Wechselrichter oder Speicher ab. Einstellungen wie Leistungsbegrenzung, Nulleinspeisung und dynamische Tarife erscheinen ebenfalls geräteabhängig.
Die App unterstützt neben aktuellen Solakon-Komponenten weiterhin ausgewählte frühere Geräte, darunter APsystems EZ1, Growatt NEO und NOAH sowie FoxESS. Mit dem Solakon ONE und kompatiblen Smart Metern wie dem Shelly Pro 3EM sind verbrauchsabhängige Regelung, dynamische Tarife und Smart-Home-Funktionen inzwischen verfügbar. Vor dem Kauf eines Fremdgeräts sollte die aktuelle Kompatibilitätsliste geprüft werden.
Auch die breite Nutzerbasis bewertet die App überwiegend positiv: Im deutschen Apple App Store stand sie am 1. September 2026 bei 4,5 von 5 Sternen bei 11.184 Bewertungen. Neben Lob für Übersicht und Bedienung finden sich dort Wünsche nach besseren Diagrammen, schnellerer Aktualisierung und zusätzlichen Einstellmöglichkeiten.
Amortisation & Rendite
Wie schnell sich das onBasic amortisiert, hängt vor allem vom Endpreis inklusive Halterung und Versand, dem Standort und dem direkt genutzten Solarstrom ab. Unsere frühere Modellrechnung mit dem Stecker-Solar-Simulator der HTW Berlin nahm Südausrichtung, 20 Grad Neigung und 3.000 kWh Jahresverbrauch an.
Das damalige Szenario ergab rund 970 kWh Jahreserzeugung für das onBasic und 56 Prozent Eigenverbrauch. Bei 30 Cent pro Kilowattstunde entspräche das rechnerisch 970 × 0,56 × 0,30 Euro = rund 163 Euro Ersparnis pro Jahr. Vollständiger Standort, Lastprofil, genauer Komponentenstand und Berechnungsdatum wurden im ursprünglichen Text nicht dokumentiert; das Beispiel ist daher nicht exakt reproduzierbar. Die einfache Amortisationsformel lautet: tatsächlicher Komplettpreis geteilt durch etwa 163 Euro. Schon ein anderer Haushaltslastgang, Strompreis oder Schattenverlauf verschiebt das Resultat merklich.
Die damalige Speicherrechnung bezog sich auf den inzwischen abgelösten Growatt NOAH. Sie kam modellhaft auf 87 Prozent Eigenverbrauch und 254 Euro Ersparnis pro Jahr. Das darf nicht auf den aktuellen Solakon ONE übertragen werden: Anschaffungspreis, nutzbare Kapazität, Standby- und Wandlungsverluste sowie Regelung unterscheiden sich.
Für eine aktuelle Rechnung sollten deshalb der heutige Warenkorbpreis und ein realistisches Lastprofil eingesetzt werden. Ein Speicher lohnt sich wirtschaftlich vor allem dann, wenn sonst regelmäßig relevante Mittagsüberschüsse unvergütet ins Netz fließen. Komfort, Notstrom und dynamische Tarife können zusätzlichen Nutzen stiften, sind aber von der reinen Stromkostenersparnis zu trennen.
Solakon ONE Speicher im Bundle
Als Speicheroption bietet Solakon den Solakon ONE (Zum Test) an. Anders als ein einfacher vorgeschalteter DC-Speicher kombiniert er Batterie, vier PV-Eingänge, bidirektionalen Wechselrichter, Smart-Meter-Regelung und Notstromausgang in einem System. Das ist vielseitig, macht Planung und Wirtschaftlichkeitsrechnung aber komplexer als beim onBasic ohne Speicher.

Der Speicher startet mit 2,11 kWh Bruttokapazität und lässt sich mit Erweiterungsakkus auf bis zu 12,66 kWh ausbauen. Insgesamt werden sechs Einheiten gestapelt. Das mechanische Aufsetzen und die Verbindung funktionierten in unserem Test unkompliziert. Gewicht, zulässiger Untergrund und die Vorgaben der Anleitung müssen bei einem großen Turm dennoch berücksichtigt werden.
Die vier unabhängigen MPP-Tracker nehmen laut Datenblatt zusammen bis zu 2.600 Watt PV-Leistung auf. Dadurch lassen sich vier unterschiedlich ausgerichtete Module getrennt regeln. Zusätzlich kann der ONE mit bis zu 1.200 VA aus dem Netz laden. PV-Eingang, AC-Ladeleistung und EPS-Ausgang sollten jedoch nicht zu einer fiktiven gemeinsamen „Eingangsleistung“ addiert werden.
Netzparallel speist der ONE maximal 800 VA ein. Für die EPS-Steckdose nennt Solakon im netzunabhängigen Betrieb bis zu 1.200 Watt Dauerlast; bei vorhandenem Netz sind an diesem separaten Verbraucherausgang bis zu 2.200 Watt möglich. Das erhöht nicht die zulässige Netzeinspeisung. Im Inselbetrieb sind höhere Leistungen nur kurzzeitig zulässig; Verbraucher mit hohen Anlaufströmen müssen entsprechend der Anleitung ausgewählt werden.

Die App-Integration bündelt Speicher, PV, Verbrauch und Smart Meter. Nulleinspeisung lässt sich mit kompatiblem IR-Lesekopf oder Shelly Pro 3EM einrichten; dynamische Tarife und Home Assistant sind inzwischen verfügbar. COMPUTER BILD beobachtete bei der Nulleinspeisung Reaktionen innerhalb weniger Sekunden und lobte die App, berichtete aber auch von instabilem WLAN. Von vollständig verzögerungsfreier oder cloudfreier Regelung sollte man daher nicht pauschal ausgehen.
Im eigenen Labortest ließen sich die vier PV-Eingänge jeweils bis 650 Watt belasten. Für einen Zyklus wurden über das Labornetzteil 1,96 kWh DC in den Speicher geladen; beim anschließenden Entladen von 100 auf 10 Prozent maßen wir am AC-Ausgang bei 800 Watt Last 1,76 kWh. Das ergibt für den gesamten Messpfad vom PV-Eingang bis zur AC-Abgabe rund 89,8 Prozent. Bezogen auf die nominelle Bruttokapazität von 2,11 kWh entsprechen 1,76 kWh rund 83,4 Prozent. Die 1,96 kWh waren dabei zugeführte DC-Energie und keine direkt gemessene interne Akkukapazität.
Bei 150 Watt Dauerlast sank der Wirkungsgrad desselben DC-Eingang-zu-AC-Ausgang-Pfads auf 76 Prozent. In einem separaten AC-Ladetest erfassten wir für die Vollladung rund 1,93 kWh Netzbezug. Da die spätere AC-Abgabe dieses identisch abgegrenzten Ladezyklus nicht separat dokumentiert wurde, leiten wir daraus keinen vollständigen AC-zu-AC-Round-trip ab.
Der Speichertest von FAZ Kaufkompass ermittelte in einem vollständigen AC-zu-AC-Verfahren 86,3 Prozent und 1,88 kWh Abgabe aus 2,18 kWh Netzladung bei 800 Watt. Techtest kam über drei Vollzyklen auf rund 81 Prozent, Energienerds auf etwa 84,3 Prozent. Abweichungen können durch Firmware, Temperatur, SOC-Grenzen, Balancing, Last und Messgeräte entstehen.
COMPUTER BILD maß in einem reinen Entladetest von 98 bis 10 Prozent Ladezustand 1,77 kWh an der EPS-Steckdose bei durchschnittlich rund 958 Watt Last. Bezogen auf die theoretischen 1,86 kWh dieses Ladefensters errechnete die Redaktion rund 95 Prozent. Das ist kein AC-Round-trip und nicht direkt mit der netzparallelen FAZ-Messung vergleichbar. Heise bestätigte zudem den deutlichen Teillasteffekt: Bei 800 Watt kamen knapp 1,7 kWh heraus, bei 150 Watt nur etwa 75 Prozent des nominell nutzbaren Ladefensters. Zusammengenommen sprechen die Tests für eine solide, aber klar last- und messpfadabhängige Effizienz, nicht für einen eindeutigen Marktbestwert.
Für den Außeneinsatz nennt Solakon IP65 und eine Akkuheizung für den Betrieb bis −20 Grad Celsius. Die LiFePO₄-Zellen sind mit 8.000 Zyklen bis 70 Prozent Restkapazität spezifiziert. Die abrufbare FoxESS-Hersteller-Leistungsgarantie sichert mindestens 80 Prozent Nennenergie für 120 Monate oder 6.000 Zyklen zu, je nachdem, was zuerst eintritt. Sie ist unter anderem an rechtzeitige Registrierung, zulässige Betriebsbedingungen und die verlangte Online-Verfügbarkeit für Diagnose und Updates geknüpft. Käufer sollten sich von Solakon erklären lassen, wie die dort genannte FoxESS-Registrierung mit der Solakon-App umgesetzt wird. Gesetzliche Mängelrechte gegenüber dem Verkäufer bleiben davon unberührt.


ONE Speicher
- Gute Effizienz im eigenen Test
- 2.600 W PV-Eingangsleistung
- EPS mit 1.200 W im Inselbetrieb
- Bidirektionaler Wechselrichter
Der ONE ist damit eine funktionsreiche Speicheroption mit guter App, vier MPP-Trackern und brauchbarer nutzbarer Energie. Die externen Messungen bestätigen die solide Praxisleistung, rechtfertigen aber keinen pauschalen Effizienz-Spitzenplatz. Vor dem Bundle-Kauf sollten Haushalte den Mehrpreis gegen ihre tatsächlichen Mittagsüberschüsse und den gewünschten Notstromnutzen rechnen.
Montage der Garten Aufständerung & Anschluss
Für unseren damaligen Praxistest wählten wir mangels Gitterbalkon die Garten-Aufständerung. Die folgenden Fotos zeigen deshalb die frühere Modul-, Halterungs- und Wechselrichtergeneration. Solakon bietet heute mehrere Befestigungen an; Teile, Schraubpunkte, Drehmomente und Ballastierung können abweichen. Vorrang hat immer die aktuelle Montageanleitung zur gelieferten Variante.
Der Aufbau der damaligen Aufständerung war unkompliziert. Der von Solakon verlinkte TÜV-Rheinland-Bericht dokumentiert mechanische Zug- und Druckprüfungen am Muster GFH-100, das laut Bericht von Xiamen Kseng bereitgestellt wurde. Solakon wird dort nicht genannt, sodass die Identität mit der aktuell gelieferten Halterung nicht nachgewiesen ist; ein allgemeines TÜV-Prüfzeichen für jede Montage ist der Bericht ebenfalls nicht. Auf Dach oder Balkon sind Windlast, Untergrund, Korrosionsschutz und Absturzsicherung standortbezogen zu planen. Unsere spätere Eigenkonstruktion auf dem Bitumendach ist keine Montageempfehlung.
Schritt 1: Anbringung der Stützgabeln
Als ersten Schritt muss man das Solarmodul auf die Vorderseite legen. Bitte legen Sie das Modul nicht mit der Vorderseite auf Gras oder Beton, da es sonst zu Kratzern oder sonstigen Schäden kommen kann. Wir empfehlen, die Karton Verpackung als Unterlagen zu nehmen.
Nun müssen Sie die beigelegten Stützgabeln an die äußersten Löcher im Modulrahmen befestigen. Auf einer Seite des Moduls werden sie nach innen angebracht und auf der anderen Seite nach außen. Im nachfolgenden Bild sehen Sie, wie wir das gemacht haben:

Alle vier Modulklemmen müssen mit den Modulschrauben und Muttern an den vier äußeren Löchern der Module befestigt werden. Ziehen Sie die Schrauben noch nicht ganz fest, da man für den nächsten Schritt noch etwas Spielraum benötigt.
Schritt 2: Gebogene Stützen befestigen
Als nächsten Schritt müssen Sie die gebogenen Aluminiumstützen am Modul befestigen. Dafür werden die Stützen an den Enden zwischen die Stützgabeln gesteckt und mittels Scharnierschrauben festgeschraubt:

Sobald die Stützen mittels Schrauben befestigt sind, können Sie auch die Stützgabeln festschrauben. Das müssen Sie nun auch für die andere Seite wiederholen. Das Balkonkraftwerk kann nun aufgestellt werden und die Montage der Halterung ist fertig!

Schritt 3: Wechselrichter befestigen
Der anspruchsvollste Teil unseres damaligen Aufbaus war die Anbringung des Wechselrichters. Das Montagezubehör lag separat bei. Der Wechselrichter muss entsprechend Herstelleranleitung fest, hinterlüftet, zugentlastet und ohne dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung montiert werden. Einen beliebigen, nicht freigegebenen Montageort empfehlen wir nicht.
Bei der abgebildeten Vorgängerversion wurde die Halterung aus zwei Modulklemmen am dafür vorgesehenen Bereich des Rahmens angebracht, auf die Modulbreite eingestellt und verschraubt. Bei der aktuellen Halterung sind ausschließlich die vorgegebenen Klemmbereiche und Drehmomente zu verwenden. Glas und Rahmen dürfen dabei nicht verspannt werden.
Als nächstes werden die Schrauben angelegt, wie im folgenden Bild:
Jetzt müssen Sie den Wechselrichter in die Schrauben einhängen, wie im folgenden Bild:

Sobald die Unterlegscheibe und die Sechskantschraube aufgesetzt wurden, kann der Wechselrichter mit einem Schraubenschlüssel (13 mm) festgeschraubt werden:

Schritt 4: Module an Wechselrichter anschließen
Die beiden Module werden mit den freigegebenen PV-Steckverbindern jeweils an einen Eingang des Wechselrichters angeschlossen. Vorher müssen Polarität, unbeschädigte Dichtungen und vollständiges Einrasten kontrolliert werden. Mechanisch passende Stecker sind nicht automatisch herstellerübergreifend kompatibel. Leitungen dürfen nicht unter Zug stehen, über scharfe Kanten laufen oder in Wasser liegen. Falls nötig werden die mitgelieferten Zwei-Meter-Verlängerungen eingesetzt.

Schritt 5: AC-Anschluss prüfen
Das aktuelle onBasic nutzt am Marstek den vorgesehenen PECO-B-AC-Anschluss mit passendem Anschlusskabel; der früher abgebildete zweite Betteri-Ausgang des TSUN-Wechselrichters ist nicht Bestandteil dieser Konfiguration. Die folgende Aufnahme bleibt als historische Dokumentation im Artikel. Unbenutzte Anschlüsse sind nur mit den vom Hersteller vorgesehenen Kappen zu verschließen:

Schritt 6: Schuko Kabel anschließen
Beim heutigen Set ist das PECO-B-auf-Schuko-Anschlusskabel eine durchgehende Leitung: Der PECO-B-Stecker wird direkt am Marstek verriegelt, das andere Kabelende trägt den Schuko-Stecker. Der Netzstecker wird erst nach abgeschlossener DC- und AC-Montage angeschlossen. Der Endstromkreis muss ausreichend dimensioniert sein und entsprechend der Solakon-Anleitung über einen 30-mA-Fehlerstromschutzschalter verfügen; bei unbekannter Leitungsreserve oder Absicherung ist eine Elektrofachkraft hinzuzuziehen. Mehrfachsteckdosen und Kabeltrommeln sind ungeeignet. Für die 1.000-Wp-Schuko-Ausführung gilt zusätzlich die oben erläuterte 960-Wp-Einordnung. Der Start kann je nach Licht und Netzprüfung einige Zeit dauern.


Der aktuelle Wechselrichter signalisiert seinen Zustand über die Statusanzeige; die genaue Bedeutung der Farben steht in der Marstek-Anleitung. Nach erfolgreicher Netzprüfung beginnt die Einspeisung. Ertrag und Gerätestatus werden anschließend in der Solakon App eingerichtet und kontrolliert.
Erfahrungen und Bewertungen zu Solakon
Das aktuelle Bewertungsbild ist insgesamt positiv, aber gemischt genug für eine differenzierte Einordnung. Am 1. September 2026 zeigte Trustpilot 4,3 von 5 Punkten bei 3.899 Bewertungen. 68 Prozent entfielen auf fünf Sterne, zehn Prozent auf einen Stern. Reviews.io wies rund 4,5 von 5 Sternen bei mehr als 4.800 Rezensionen aus. Solche offenen Plattformen sammeln Erfahrungen zu vielen Solakon-Produkten und sind kein kontrollierter onBasic-Test; zudem sind nicht alle Beiträge verifizierte Käufe.
Wiederkehrend gelobt werden einfacher Aufbau, sichere Verpackung, schnelle Lieferung und die verständliche App. In aktuellen kritischen Stimmen geht es unter anderem um knappe Zwei-Meter-Solarkabel, fehlende Detailerklärungen für App und Shelly sowie teils lange Support- oder Austauschwege bei technischen Problemen. Trustpilot weist aus, dass Solakon aktiv um Bewertungen bittet und 93 Prozent der negativen Beiträge beantwortet, meist innerhalb einer Woche.
Zusätzliche Orientierung bietet der CHIP-Shopvergleich 2026. Solakon belegte unter elf Anbietern Platz fünf mit der Gesamtnote gut (1,7). Das Angebot erhielt 2,0, der Service die sehr gute Note 1,3. CHIP prüfte dabei Shop, Auswahl sowie Kontakt- und Informationsangebot, nicht die Geschwindigkeit oder Qualität realer Reklamationsfälle und auch nicht Ertrag oder Haltbarkeit des onBasic. Zusammen mit den gemischten Nutzerstimmen stützt das unsere starke, aber nicht perfekte Servicewertung von 9 von 10 Punkten.
Preis, Verfügbarkeit & Gutschein
Zum Recherchestichtag 1. September 2026 kostete die Basiskonfiguration 249,99 Euro: zwei 500-Wp-JA-Solar-Module, Marstek-Wechselrichter, ein fünf Meter langes AC-Kabel und zwei je zwei Meter lange Solarkabel, jeweils ohne Halterung und Speicher. Der Shop weist dabei den für begünstigte PV-Käufe geltenden Nullsteuersatz aus; Versand und individuelle Optionen können den Endpreis erhöhen.
Halterungen für Balkon, Garten beziehungsweise Flachdach, Wand, Gartenhaus und Ziegeldach werden im Konfigurator gegen variablen Aufpreis angeboten. Als aktueller Speicher ist der Solakon ONE von 2,11 bis 12,66 kWh wählbar. Da Preise, Varianten und Aktionsvorteile kurzfristig wechseln, sollte für Preisvergleiche immer der vollständige Warenkorb mit identischer Halterung, Kabellänge und Speicherkapazität herangezogen werden.

onBasic (1000W)
- 2 × JA Solar mit 500 Wp
- Marstek MST-MI0800W
- Eigene Solakon App












