Anker Solix Solarbank 4 Pro im ersten Check: Alle Infos

Anker Solix Solarbank 4 Pro im ersten Check: Alle Infos

Anker Solix Solarbank 4 Pro im ersten Test
Solarbank 4 Pro

Anker bereitet mit der neuen Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro offenbar den nächsten großen Schritt im Bereich der Balkonkraftwerk-Speicher vor. Nachdem die Solarbank 3 Pro bereits mit vier MPP-Trackern, integriertem Wechselrichter, KI-Steuerung und modularer Erweiterbarkeit zu den stärksten Systemen am Markt zählt, legt Anker bei der vierten Generation vor allem bei der Speicherkapazität, der PV-Eingangsleistung und der Ausgangsleistung deutlich nach.

Das Wichtigste in Kürze

Die Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro soll mit 5.024 Wattstunden Speicherkapazität starten und damit fast doppelt so viel Kapazität bieten wie die bisherige Solarbank 3 Pro. Über vier MPP-Tracker können laut Datenblatt bis zu 5.000 Watt PV-Leistung angeschlossen werden, wobei Anker je nach Konfiguration vier bis zwölf Solarmodule vorsieht.

Für den normalen Balkonkraftwerk-Betrieb bleibt die Einspeisung bei 800 Watt. Zusätzlich nennt Anker aber eine netzgekoppelte Ausgangsleistung von 2.500 Watt über Plugin Power™ 2.0 mit Wieland-Anschluss. Auch der Off-Grid-Ausgang soll bis zu 2.500 Watt liefern. Damit wird die Solarbank 4 deutlich stärker als die Solarbank 3 Pro, die vor allem mit 3.600 Watt PV-Eingangsleistung, vier MPP-Trackern und einer Off-Grid-Steckdose mit 1.200 Watt aufgefallen ist.

Letzte Aktualisierung:

Anker Solix Solarbank 4 Pro Vorderansicht Front Produktbild

ANKER

Solix Solarbank 4 E5000 Pro

  • Smarte KI Steuerung
  • Bis zu 5000W Ladeleistung
  • Erweiterbar auf 30 kWh
  • 2500W Ausgang mit Wieland

Zum Start ist eine Pre-Heat-Aktion geplant. Wer sich rechtzeitig vorregistriert, soll die Solarbank 4 E5000 Pro für 1.499 Euro statt 1.999 Euro UVP erhalten. Der neue BP5000 Erweiterungsakku soll im Aktionszeitraum 1.049 Euro statt 1.399 Euro UVP kosten. Zusätzlich soll beim Kauf der Solarbank 4 Pro ein Smart Meter Gen 2 kostenlos enthalten sein. Der Aktionszeitraum ist nach aktuellem Informationsstand vom 12. Mai 2026 bis 11. Juni 2026, 23:59 Uhr geplant.

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5 kW PV-Eingang und vier MPP-Tracker

Der wichtigste technische Sprung betrifft den Solareingang. Die Solarbank 3 Pro war bereits auf bis zu 3.600 Watt PV-Eingangsleistung ausgelegt. Die neue Solarbank 4 E5000 Pro soll diesen Wert auf 5.000 Watt erhöhen. Das Datenblatt nennt vier MPP-Tracker mit jeweils bis zu 1.250 Watt Eingangsleistung. Pro Eingang sind bis zu 60 Volt Eingangsspannung und ein MPP-Spannungsbereich von 16 bis 50 Volt vorgesehen.

Damit richtet sich die Solarbank 4 nicht mehr nur an klassische Zwei- oder Vier-Modul-Balkonkraftwerke. Anker spricht selbst von einer Unterstützung für vier bis zwölf Solarmodule. Das ist vor allem für Nutzer spannend, die ihr Balkonkraftwerk auf Garage, Carport, Gartenhaus oder Flachdach deutlich größer auslegen möchten und die 800-Watt-Grenze möglichst lange und gleichmäßig ausreizen wollen.

Wichtig ist aber: Wer die vollen 5.000 Watt PV-Eingangsleistung nutzen möchte, bewegt sich nicht mehr im Bereich eines einfachen Standard-Balkonkraftwerks. In Deutschland gelten die vereinfachten Sonderregeln für Steckersolargeräte nur bis maximal 2.000 Watt installierter Modulleistung und 800 Voltampere Wechselrichterleistung.

Für große Setups dürfte die Solarbank 4 daher vor allem dann interessant sein, wenn die Anlage fachgerecht geplant, installiert und angemeldet wird. Für den normalen Plug-and-Play-Nutzer bleibt dagegen die Frage entscheidend, ob sich der Aufpreis gegenüber einer Solarbank 3 Pro lohnt, wenn ohnehin nur zwei bis vier Module angeschlossen werden.

Deutlich größerer Akku mit 5 Kilowattstunden

Auch bei der Kapazität macht Anker einen großen Sprung. Die Solarbank 4 E5000 Pro soll laut Datenblatt eine Nennenergie von 5.024 Wattstunden besitzen. Die Batterie basiert auf LFP-Zellen und wird mit 314 Amperestunden angegeben. Die Entladetiefe soll bei 100 Prozent liegen.

Damit wird die Solarbank 4 deutlich weniger schnell vollgeladen als kleinere Speicher, kann aber auch wesentlich mehr Solarstrom in den Abend und die Nacht verschieben. Genau hier lag bei vielen bisherigen Balkonkraftwerk-Speichern eine praktische Grenze: Kleine Akkus mit rund 1,6 bis 2,7 Kilowattstunden reichen für Grundlast, Router, Kühlschrank, Standby-Verbrauch und etwas Abendverbrauch oft gut aus. Sobald aber Waschmaschine, Geschirrspüler, Wärmepumpe, Klimagerät oder ein höherer Nachtverbrauch dazukommen, wird die Kapazität schnell knapp.

Mit 5 Kilowattstunden Basiskapazität nähert sich die Solarbank 4 eher einem kleinen Heimspeicher an. Gleichzeitig bleibt das System modular. Die Kapazität soll auf bis zu 30 Kilowattstunden erweitert werden können. Dafür kommt der neue BP5000 Erweiterungsakku zum Einsatz, der ebenfalls 5.024 Wattstunden Kapazität besitzt und 42 Kilogramm wiegt.

800 Watt über Schuko, 2.500 Watt über Wieland

Besonders interessant ist die Ausgangsleistung. Im normalen Plug-and-Play-Betrieb über Schuko nennt Anker weiterhin 800 Watt. Das ist für klassische Balkonkraftwerke der entscheidende Wert, weil die vereinfachte Nutzung in Deutschland auf 800 Voltampere Wechselrichterleistung begrenzt ist.

Zusätzlich soll die Solarbank 4 E5000 Pro aber auch 2.500 Watt netzgekoppelte Ausgangsleistung über Plugin Power™ 2.0 via Wieland ermöglichen. Das ist ein deutlicher Unterschied zur bisherigen Solarbank-Generation. Damit könnte die Solarbank 4 bei entsprechender Installation deutlich mehr Leistung ins Hausnetz abgeben und nicht nur die Grundlast, sondern auch größere Verbraucher besser abdecken.

Für normale Nutzer ist hier aber eine klare Einordnung wichtig: 2.500 Watt sind nicht einfach ein „größerer Schuko-Modus“. Wer diese Leistung nutzen möchte, wird voraussichtlich eine passende Wieland-Lösung beziehungsweise eine fachgerechte Installation benötigen. Für den klassischen Balkonkraftwerk-Betrieb bleibt die Solarbank 4 dagegen auf 800 Watt limitiert.

Off-Grid-Ausgang mit 2.500 Watt

Neben dem netzgekoppelten Ausgang nennt das Datenblatt auch einen Off-Grid-Ausgang mit 2.500 Watt. Zusätzlich ist ein AC-Bypass mit bis zu 3.600 Watt aufgeführt. Damit wird die Notstromfunktion gegenüber der Solarbank 3 Pro deutlich leistungsfähiger.

Nach aktuellem Informationsstand soll die Umschaltung bei Stromausfall innerhalb von 10 Millisekunden erfolgen. Damit spricht Anker von einer UPS-Funktion, also einer unterbrechungsarmen Notstromversorgung. In der Praxis wäre das vor allem für Router, kleine Server, Kühlgeräte oder andere wichtige Verbraucher interessant. Ob die Umschaltung im Alltag wirklich so sauber funktioniert, muss ein späterer Test zeigen.

Ebenfalls neu ist das bidirektionale Schnellladen mit bis zu 2.500 Watt. Die Solarbank 4 soll sich dadurch in rund zwei Stunden von null auf 100 Prozent laden lassen. Das ist vor allem für dynamische Stromtarife spannend, wenn der Speicher gezielt in günstigen Preisfenstern aus dem Netz geladen und später bei hohen Strompreisen wieder genutzt wird.

Power Dock: Bis zu vier Solarbanks

Besonders spannend wird die Solarbank 4 im Zusammenspiel mit dem Power Dock. Über das Power Dock sollen bis zu vier Solarbanks kombiniert werden können. Daraus ergeben sich theoretisch bis zu 20 Kilowatt PV-Eingangsleistung, 10 Kilowatt AC-Ausgangsleistung und 120 Kilowattstunden Gesamtkapazität.

Damit verlässt Anker endgültig den Bereich eines reinen Balkonkraftwerk-Speichers und bewegt sich in Richtung modularer Heimspeicher. Für die meisten Balkonkraftwerk-Nutzer ist ein solches Setup deutlich überdimensioniert. Für Eigenheimbesitzer mit großer Dachfläche, mehreren Modulflächen, dynamischem Stromtarif oder geplantem E-Auto kann die Skalierbarkeit aber sehr interessant werden.

Gleichzeitig stellt sich hier die Frage, wo Anker die Solarbank 4 strategisch positioniert. Die Solarbank 3 Pro war bereits ein sehr leistungsfähiger Balkonkraftwerk-Speicher. Die Solarbank 4 E5000 Pro wirkt dagegen eher wie eine Brücke zwischen Balkonkraftwerk-Speicher und vollwertigem Heimspeicher.

Kompatibilität mit älteren Akkus

Ein wichtiger Punkt ist die Akku-Kompatibilität. Die Solarbank 4 E5000 Pro soll mit den bisherigen BP1600 und BP2700 Akkupacks kompatibel sein. Gleichzeitig soll der neue BP5000 Erweiterungsakku auch mit der Solarbank 2 Pro, Solarbank 2 AC, Solarbank 2 Plus und Solarbank 3 Pro funktionieren.

Das wäre ein großer Vorteil für bestehende Anker-Nutzer. Wer bereits eine Solarbank 2 oder Solarbank 3 besitzt, könnte sein System später mit größeren Akkus erweitern, ohne die gesamte Anlage austauschen zu müssen. Gerade diese Rückwärts- und Aufwärtskompatibilität war schon bei der Solarbank 3 Pro ein wichtiger Pluspunkt.

Anker Power OS, Smart Meter Gen 2 und KI

Wie schon bei der Solarbank 3 Pro setzt Anker auch bei der neuen Generation auf ein intelligentes Energiemanagement. Auch bei der Solarbank 4 kommt Anker Power OS zum Einsatz und soll mehr als 870 Anbieter unterstützen. Gemeint sein dürften vor allem dynamische Stromtarife, Energieanbieter und kompatible Dienste.

Der Smart Meter Gen 2 soll im Rahmen der Pre-Heat-Aktion kostenlos enthalten sein. Das ist sinnvoll, denn gerade bei einem Speicher dieser Größe ist eine dynamische Einspeisung entscheidend. Ohne Echtzeitmessung besteht das Risiko, dass zu viel Strom ins Netz abgegeben oder der Speicher nicht optimal genutzt wird.

Aus der Solarbank 3 Pro kennen wir bereits den Smart Mode, den Zeitplanmodus und die Anker Intelligence™ KI. Im Test der Solarbank 3 Pro war die Idee überzeugend, die Umsetzung aber noch nicht in jeder Situation vollständig transparent. Teilweise konnte die KI durch günstige und teure Strompreisfenster tatsächlich zusätzliche Einsparungen erzielen, teilweise wirkte die Logik aber noch nicht nachvollziehbar genug.

Bei der Solarbank 4 wird deshalb spannend, ob Anker die Software weiter verbessert hat. Die Hardware ist deutlich stärker geworden. Entscheidend wird aber sein, ob App, Smart Meter, KI und dynamische Einspeisung im Alltag zuverlässig zusammenspielen.

Preis und Pre-Heat-Aktion

Die unverbindliche Preisempfehlung der Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro soll bei 1.999 Euro liegen. Im Rahmen der Vorregistrierung ist ein Aktionspreis von 1.499 Euro vorgesehen. Das entspricht einem Rabatt von 500 Euro beziehungsweise 25 Prozent.

Der neue BP5000 Erweiterungsakku soll regulär 1.399 Euro kosten. Während der Aktion soll der Preis bei 1.049 Euro liegen. Rechnet man nur die Speicherkapazität, entspricht das einem sehr interessanten Preis pro Kilowattstunde. Allerdings muss man beachten, dass reale Wirtschaftlichkeit nicht nur vom Akkupreis abhängt, sondern auch von PV-Ertrag, Eigenverbrauch, Strompreis, Ladeverlusten und dem tatsächlichen Nutzungsprofil.

Der Aktionszeitraum soll vom 12. Mai 2026 bis zum 11. Juni 2026 um 23:59 Uhr laufen. Zusätzlich soll es beim Kauf der Solarbank 4 Pro einen Smart Meter Gen 2 kostenlos dazugeben.

Solarbank 4 Pro oder Solarbank Max AC?

Vor kurzem hat Anker bereits die Solarbank Max AC vorgestellt. Diese verfolgt aber einen anderen Ansatz. Die Solarbank Max AC ist als AC-gekoppelter Plug-and-Play-Heimspeicher für die Nachrüstung bestehender Solaranlagen positioniert. Sie startet mit 7 Kilowattstunden Basiskapazität und lässt sich laut Anker auf bis zu 42 Kilowattstunden erweitern.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Systemarchitektur. Die Solarbank 4 E5000 Pro ist ein DC-gekoppelter Balkonkraftwerk-Speicher: Die Solarmodule werden direkt an die Solarbank angeschlossen, dort über die MPP-Tracker geregelt und anschließend gespeichert oder ins Hausnetz eingespeist.

Die Solarbank Max AC arbeitet dagegen AC-seitig. Bei der Max AC gibt es keinen direkten Anschluss an Solarmodule; die Integration erfolgt über das Hausstromnetz und der Speicher lädt aus dem Überschuss im Haushalt.

Damit ergeben sich zwei unterschiedliche Zielgruppen:

Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro: Sinnvoll für neue oder erweiterte Balkonkraftwerk-Systeme mit direkt angeschlossenen Modulen. Charakter: DC-gekoppelter Speicher mit vier MPP-Trackern.

Anker Solix Solarbank Max AC: Sinnvoll für bestehende PV-Anlagen oder Balkonkraftwerke, die nachträglich einen großen Speicher bekommen sollen. Charakter: AC-gekoppelter Nachrüst-Heimspeicher.

Wer also ein neues großes Balkonkraftwerk mit mehreren Modulen aufbauen möchte, dürfte mit der Solarbank 4 besser bedient sein. Wer dagegen bereits eine PV-Anlage mit Wechselrichter besitzt und nur einen Speicher nachrüsten möchte, sollte eher auf die Solarbank Max AC schauen.

Technische Daten der Solarbank 4 Pro

PV-Eingang

Max. PV-Eingangsspannung

60 VDC

Max. PV-Eingangsstrom

36 ADC × 4

Max. Isc PV

45 ADC × 4

Max. PV-Eingangsleistung

1.250 Watt × 4 / 5.000 Watt

MPPT-Spannungsbereich

16 bis 50 VDC

Anzahl der MPP-Tracker

4

Batteriedaten

Batterietyp

LiFePO4 / LFP

Batterienennspannung

16 VDC

Max. Ladestrom

180 ADC

Max. Entladestrom

180 ADC

Nennleistung Einzelgerät

2.500 Watt

Speicherkapazität

5.024 Wattstunden

Nennkapazität

314 Ah

AC-Eingang On-Grid-Terminal

Max. AC-Eingangsleistung

3.600 Watt

Max. AC-Eingangsstrom

16 AAC

Max. AC-Ladeleistung

2.500 Watt

Max. AC-Ladestrom

10,9 AAC

AC-Nenneingangsspannung

L + N + PE, 220 / 230 VAC, 50 Hz

AC-Ausgang On-Grid-Terminal

AC-Ausgangsleistung

600 / 790 / 800 / 2.500 Watt

Max. AC-Scheinleistung

600 / 790 / 800 / 2.500 VA

Max. AC-Ausgangsstrom

2,6 / 3,4 / 3,5 / 10,9 AAC

Nenn-AC-Ausgangsleistung

600 / 790 / 800 / 2.500 Watt

Nenn-AC-Scheinleistung

600 / 790 / 800 / 2.500 VA

Nenn-AC-Ausgangsstrom

2,6 / 3,4 / 3,5 / 10,9 AAC

AC-Nennausgangsspannung

L + N + PE, 220 / 230 VAC, 50 Hz

Leistungsfaktor

0,8 nachlaufend bis 0,8 voreilend

AC-Ausgang netzunabhängiger Anschluss

Max. AC-Ausgangsleistung

2.500 Watt

Max. AC-Ausgangsstrom

10,9 AAC

Max. AC-Bypass-Ausgangsleistung

3.600 Watt

Max. AC-Bypass-Ausgangsstrom

16 AAC

AC-Nennausgangsspannung

L + N + PE, 220 / 230 VAC, 50 Hz

Schutzfunktionen

Überspannungsschutz

Ja

Unterspannungsschutz

Ja

Überstromschutz

Ja

Kurzschlussschutz

Ja

Überhitzungsschutz

Ja

Überladeschutz

Ja

Tiefentladeschutz

Ja

Inselnetzerkennung

Ja

Isolationsimpedanz-Erkennung

Ja

Überspannungsschutz / Surge Protection

Ja

Allgemeine Parameter

Maße

460 × 305 × 355 mm

Gewicht

50 kg

Schutzklasse

Klasse I

Schutzart

IP66

Wechselrichter-Topologie

Isoliert

Funkverbindung

Bluetooth, WLAN 2,4 GHz

Betriebstemperaturbereich

-20 °C bis 55 °C

Max. Höhe über dem Meeresspiegel

4.000 m

Garantie

10 Jahre

Produktlebensdauer

15 Jahre

Was wir erst im Test klären können

So stark die technischen Daten klingen, ein echter Test ist dadurch noch nicht ersetzt. Besonders wichtig werden folgende Punkte:

Wie hoch ist die tatsächlich nutzbare Kapazität im Alltag? Wie effizient arbeitet der Speicher beim Laden über Solarmodule, beim Laden aus dem Netz und beim Entladen über AC? Wie schnell und präzise reagiert die dynamische Einspeisung mit Smart Meter Gen 2? Wie laut ist das Gerät bei hoher Last? Und wie zuverlässig arbeitet die KI-Steuerung bei dynamischen Stromtarifen?

Auch das Gewicht ist nicht zu unterschätzen. Mit 50 Kilogramm ist die Solarbank 4 E5000 Pro kein kleines Balkon-Gerät mehr, das man mal eben alleine umstellt. Für viele Nutzer wird der richtige Aufstellort daher wichtiger als bei kleineren Speichern.

Erstes Fazit zur Anker Solarbank 4 Pro

Mit der Solarbank 4 E5000 Pro scheint Anker die bisherige Solarbank-Serie konsequent nach oben zu erweitern. Die wichtigsten Schwächen kleinerer Balkonkraftwerk-Speicher werden direkt adressiert: mehr Speicherkapazität, mehr PV-Eingang, höhere Off-Grid-Leistung und mehr Reserven für größere Verbraucher.

Für klassische Balkonkraftwerke mit zwei Modulen ist das System vermutlich zu groß. Für Nutzer mit vier, sechs, acht oder noch mehr Modulen könnte die Solarbank 4 dagegen sehr spannend werden – vor allem dann, wenn tagsüber regelmäßig viel PV-Überschuss entsteht und abends oder nachts ein hoher Stromverbrauch vorhanden ist.

Der Einführungspreis von 1.499 Euro wäre für einen Speicher mit 5 Kilowattstunden Kapazität und integriertem Hybridwechselrichter ausgesprochen aggressiv. Entscheidend bleibt aber, wie gut Anker die starke Hardware softwareseitig nutzbar macht. Bei der Solarbank 3 Pro war die Hardware bereits sehr überzeugend, während die KI-Steuerung noch nicht in jeder Situation vollständig ausgereift wirkte.

Sollten App, Smart Meter Gen 2, dynamische Einspeisung und Power-Dock-Integration zuverlässig funktionieren, könnte die Solarbank 4 E5000 Pro nicht nur die Solarbank 3 Pro ergänzen, sondern für viele größere Setups sogar ersetzen.

Anker Solix Solarbank 4 Pro Vorderansicht Front Produktbild

ANKER

Solix Solarbank 4 E5000 Pro

  • Smarte KI Steuerung
  • Bis zu 5000W Ladeleistung
  • Erweiterbar auf 30 kWh
  • 2500W Ausgang mit Wieland

Häufige Fragen zur Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro

Wann kommt die Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro auf den Markt?

Zum Marktstart ist eine Pre-Heat-Aktion vom 12. Mai 2026 bis zum 11. Juni 2026 geplant. Der genaue Auslieferungsstart wurde bisher noch nicht final bestätigt.

Wie groß ist der Akku der Solarbank 4?

Die Solarbank 4 E5000 Pro soll eine Basiskapazität von 5.024 Wattstunden besitzen. Damit ist sie fast doppelt so groß wie die bisherige Solarbank 3 Pro.

Wie viele Solarmodule kann man anschließen?

Anker nennt in den bisher bekannten Produktinformationen vier bis zwölf Solarmodule. Technisch stehen vier MPP-Tracker mit insgesamt bis zu 5.000 Watt PV-Eingangsleistung zur Verfügung.

Ist die Solarbank 4 noch ein normales Balkonkraftwerk?

Im Schuko-Betrieb mit 800 Watt Einspeiseleistung kann die Solarbank 4 weiterhin wie ein Balkonkraftwerk-Speicher genutzt werden. Wer aber die volle PV-Eingangsleistung oder 2.500 Watt netzgekoppelte Ausgangsleistung nutzen möchte, sollte die rechtlichen und technischen Anforderungen genau prüfen.

Was ist der Unterschied zur Anker Solarbank Max AC?

Die Solarbank 4 ist ein Speicher mit direktem Solarmodul-Anschluss. Die Solarbank Max AC ist dagegen ein AC-gekoppelter Nachrüstspeicher für bestehende Solaranlagen und wird über das Hausnetz integriert. Bei der Max AC werden die Module nicht direkt an den Speicher angeschlossen.

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Alexander Jakob
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Alexander Jakob
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